Die Geschichte von Ferrari

Bei italienischen Supersportwagen schießen einem zwei Marken in den Kopf. Ferrari und Lamborghini. Wenn es dann jedoch auch noch heißt, dass die Fahrzeuge nur in einem charakteristischen rot ausgeliefert werden, wird klar, dass es sich um Ferrari handeln muss. Bis zum heutigen Tag fertigt der Autobauer Sportwagenträume auf vier Rädern.

Anders als die Geschichte von Lamborghini, die als Hersteller von Traktoren begann, war Ferrari von Anfang an eng mit dem Rennsport verbunden. 1929 gründete Enzo Ferrari seinen eigenen Rennstall, der den Namen Scuderia Ferrari. Da das Unternehmen Ferrari zu dieser Zeit noch nicht existierte, setzte der Rennstall Scuderia Ferrari auf Fahrzeuge des Herstellers Alfa Romeo.

Die Anfangsjahre

1943 verlegte Enzo Ferrari den Sitz von Modena nach Maranello und fertigte bereits vier Jahre später das erste eigene Fahrzeug: den Ferrari 125 S. Angetrieben wurde er von einem 1,5 Liter V12-Motor mit 118 PS. Ferrari konzipierte seine Fahrzeuge zunächst als Rennwagen, die jedoch auch an Privatverbraucher verkauft wurden, um zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Erst Anfang der 1950er Jahre zog Enzo Ferrari es in Betracht, daraus eine eigenständige Sparte zu machen.

Den Auftakt dieser markierte der Ferrari 250 GT und 250 GT Berlinetta Competizione. Modelle dieses Typs sind heute nur schwer zu ergattern und befinden sich meist in Museen oder Sammler Kollektionen. Entsprechend wertvoll sind sie auch. Bei einer Auktion im Jahr 2015 wechselte ein 250 GT Berlinetta Competizione für 13,2 Millionen seinen Besitzer.

Von Ikonen und finanziellen Problemen

In den 1960er Jahren erlebte Ferrari seine erste finanzielle Krise. Nachdem ein Übernahmeangebot von Ford Anfang des Jahrzehnts noch abgelehnt wurde, stieg Fiat 1969 mit 50 % bei dem italienischen Sportwagenbauer ein. Aus automobiltechnischer Sicht war das Jahrzehnt jedoch ein Erfolg! Denn erstmals rollte der Ferrari Dino 206 GT vom Band – mit einigen Besonderheiten! Enzo Ferrari widmete das Modell seinem verstorbenen Sohn. Deshalb ziert die Motorhaube auch nicht das sich aufbäumende Pferd, das cavallino rampante, sondern ein Dino Schriftzug.

Auch die Motorisierung war neu. Anstelle der bisherigen Zwölfzylinder kam der Dino serienmäßig mit einem 2,0 Liter Sechszylinder. Auch wenn er oft als „kein richtiger Ferrari“ bezeichnet wird, legte er doch den Grundstein für den Ferrari 308 GTB. Die erste Version des heutigen 488 GTB.

Entstehung des Ferrari Mythos

In den 1970er und Anfang der 1980er Jahre, brachen Ferraris Verkaufszahlen drastisch ein. Ein Hauptgrund: neue Sicherheits-, Verbrauchs- und Abgas-Vorschriften in den USA. 1988 dann ein weiterer Schlag – der Tod von Enzo Ferrari. Neben Trauer bei Rennsportfans löste dieser jedoch auch eine ungeahnte Nachfrage nach alten Ferrari Modellen aus. Viele konnten sich einfach nicht vorstellen, dass das Unternehmen auch ohne seinen Gründer fortbestehen könnte.

Doch 1988 erschuf Ferrari auch eine Legende. Den F40! Ferraris erster Supersportwagen. Ein Auto, das einem das Rennwagengefühl so nah wie nur irgendwie möglich bringt. Ausgestattet mit einem Biturbo-V8, 478 PS und außergewöhnlichem, rennwagenähnlichem Fahrverhalten, ist der F40 bis heute eines der begehrtesten Modelle.

Ferrari heute

Über den Verlauf der Jahre hat Ferrari seine Modelle immer stärker und brachialer werden lassen. Allerdings ohne dabei seine italienische Eleganz zu verlieren. Begonnen beim F355 über den 430 Scuderia bis hin zum F12. Ferraris neuestes Modell, das den klangvollen Namen „Roma“ trägt, besitzt einen V8 Motor mit 620 PS. Nach lediglich 3,4 Sekunden ist Tempo 100 erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 320 km/h.

Im Innern erwarten den Fahrer ein digitales Cockpit und Leder. Das Design soll Dolce Vita in Rom während der 50er und 60er Jahre erinnern. Und das ist Ferrari auch vortrefflich gelungen!

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